Sonntag, 16. Juli 2017

Die 7 Farben des Blutes von Uwe Wilhelm

Diesen Thriller solltet Ihr lesen!!!

Bildquelle: Bloggerportal


Worum geht's?
Wer ist Dionysos? Wer ist der Mensch hinter dieser Maske, der in Berlin alle in Angst und Schrecken versetzt?
Staatsanwältin Helena Faber lässt die Mordserie auch ein Jahr danach noch nicht los. Als dann die neue Berliner Wirtschaftssenatorin Ursula Reuben grausam ermordert aufgefunden wird, meint Helena, seine Handschrift zu erkennen. Dionysos ist wieder da und will "sein Werk" fortsetzen. Sofort wird die SoKo "Dionysos" reaktiviert.
Der Täter veröffentlicht nach seinen Taten, die er selbst als "Heilungen" bezeichnet, immer ein Video mit Zitaten aus Werken des Professors Rashid Gibran. Sein Fachgebiet ist die Geschichte des Frauenhasses.
Helena hofft, dass Gibran ihr helfen kann, den Täter und sein Handeln zu verstehen. Kann der Professor sie zu Dionysos führen?


Meine Meinung:
Titel und Cover haben mich als Thriller-Fan gleich für sich gewonnen! ;-) Und auch der Klappentext machte mich sofort neugierig.

Von der ersten Seite an habe ich mich mit dem Schreibstil des Autors wohlgefühlt. Ich konnte richtig mitfiebern und war stellenweise so gefesselt, dass ich beim Lesen vollkommen die Zeit vergessen habe.  Aber so muss es bei einem guten Buch ja auch sein! ;-) Nur zum Ende hin empfand ich es stellenweise als etwas zu langatmig. Da hätte ich mir wieder mehr Tempo gewünscht.

Helena Faber, Mutter zweier Kinder, ist mir gleich sympathisch gewesen. Die Karrierefrau ist erfolgreich und weiß, was sie will. Ihr persönliches Schicksal im Verlauf des Falls hat mich sehr mitgenommen. Aber keine Angst, ich verrate nicht zu viel! Nur so viel, sie und die bisherigen Opfer haben ein paar Gemeinsamkeiten und so gerät sie bei der Jagd nach dem Täter selbst in sein Visier.

Mir hat gefallen, dass sie eine sehr hartnäckige und mutige Person ist, die aber auch ihre Schwächen hat.

Die anderen Charaktere passten gut ins Geschehen. Vor allem der Professor. Gibran ist so unausstehlich auf eine gewisse Art. Ein arroganter Mensch, der anderen ohne mit der Wimper zu zucken, alles direkt ins Gesicht sagt. Der zitierte Inhalt seiner Werke und einige seiner Aussagen machte mich stellenweise nachdenklich. Er weiß es zu provozieren. Für Helena ein interessanter Gegenspieler. Sie hat eigentlich eine klare Meinung zu ihm und seinen Werken, doch Gibran übt eine Faszination auf sie aus. Er hat etwas an sich, was man nicht in Worte fassen kann und genau das lässt auch Helena nicht los. Außerdem hofft sie, dass er ihr mehr über den Täter verraten kann.

Der Fall an sich ist wirklich mitreißend! Ein Mensch, der Frauen "heilen" will, die nicht so leben, wie es ursprünglich eigentlich für sie vorgesehen sei. Seine Opfer sind Karrierefrauen, die selbstbewusst durchs Leben gehen und wissen, was sie wollen. Die Leichen werden bestialisch verstümmelt aufgefunden, die Taten gefilmt und die Filme im Internet veröffentlicht. Die "Heilungen" des "großen" Dionysos finden bei manchen kranken Fans sogar Anklang und Zustimmung. Trotz dieses Hanges zur Selbstdarstellung im Internet, ist es einfach unmöglich dieses Phantom zu fassen. Er ist offenbar perfekt organisiert, scheint keine Fehler zu machen. Irgendwann findet Helena heraus, warum gerade diese Frauen sterben mussten und entdeckt ein Muster. Leider rückt genau dieses Muster sie immer mehr in die Schusslinie. Die erfolgreiche Staatsanwältin würde sich als Opfer perfekt in die Reihe der vorherigen einfügen.
Mich hat der Fall wirklich mitfiebern lassen. Die Beschreibungen der Leichen und der Tötungen sind zwar nichts für schwache Nerven, aber es handelt sich ja auch um einen Thriller und keinen heiteren Roman.
In den lebendigen Beschreibungen kann man die Verachtung des Täters richtig spüren. Ganz schön beklemmend.

Schade finde ich allerdings, dass sich mein Verdacht bezüglich Dionysos, den ich ziemlich früh hatte, bestätigt hat. Da waren einige Hinweise einfach zu eindeutig. Ich dachte zwar immer noch, dass es sich vielleicht anders entwickeln könnte, aber dann war doch schnell klar, wer hinter der Maske steckt.
Es kommen zwar noch ein paar andere Verflechtungen hinzu, aber auch das war nicht unvorhersehbar.
Trotzdem hat mir Die 7 Farben des Blutes sehr gefallen. Es ist wirklich sehr gut gemacht, bis auf den einen Kritikpunkt eben. Und obwohl ich schon früh wusste, wer der Täter ist, blieb es weiterhin spannend. Das Warum war ja längst noch nicht geklärt. Wenn sich das Ende nicht so lang gezogen hätte, wäre das Ganze noch weniger ins Gewicht gefallen.  

Besonders gut gefallen hat mir, dass man auch am Leben von Helena Faber so viel Anteil nehmen kann, denn bei ihr passiert einiges. Ihre Figur entwickelt sich sehr im Laufe des Geschehens, was mich persönlich sehr mitgenommen hat. Auch hier hatte man aufgrund der anschaulichen Beschreibungen wieder das Gefühl, ganz nah dran zu sein.


Wer also mal wieder einen guten Thriller verschlingen möchte, der sollte Die 7 Farben des Blutes unbedingt lesen! Ab morgen könnt Ihr dieses Buch kaufen!



Den Autor Uwe Wilhelm kennt der ein oder andere von Euch vielleicht schon!
Er hat bisher zahlreiche Drehbücher, Theaterstücke und Sachbücher geschrieben.  Mehr als 120 Drehbücher hat er dabei zum Beispiel für Bernd Eichinger und Til Schweiger verfasst.


Die sieben Farben des Blutes
Uwe Wilhelm
Thriller
Blanvalet Verlag
Taschenbuch, Klappenbroschur
ISBN: 978-3-7341-0344-5
€ 9,99 [D], € 10,30 [A]



Auf der Homepage des Verlages findet Ihr übrigens noch ein Gewinnspiel!!!
Und natürlich  jede Menge Infos zum Thriller selbst! 



Viele Grüße vom Cocolinchen!


Mein Exemplar wurde mir freundlicherweise vom Bloggerportal zur Verfügung gestellt, vielen Dank dafür!

Sieben Sachen Sonntag

Es ist wieder Sieben Sachen Sonntag bei GrinseStern! :-)

 
Heute Vormittag drehten wir mit Madame eine große Runde. Bei den Schafen musste sie dann aber auf den Arm. Das hat ihr gestunken, sie würde doch so gern mal "Hallo" sagen! ;-) Ich bin mir sicher, dass das den Schafen zu stressig werden könnte. ;-)
 
 
Ich durfte näher ran als Madame! ;-)
 
 
Wieder zuhause wurde gelesen!  
 
 
Im Garten konnte ich wieder etwas Obst ernten! :-) Die Himbeeren schmecken wirklich super!

 
Dieses Obst stammt allerdings nicht aus unserem Garten! ;-) Hat einen deutlich längeren Weg hinter sich. Musste heute trotzdem dran glauben! ;-)
 
 
Nach dem Frühstück wurde heute auch wieder gebacken. Diesen Sonntag versüßen wir uns mit Streuselkuchen!!! :-) Der ist super locker geworden!
 
 
Der Nachmittag ist gerettet! ;-)
 
 
Euch allen einen schönen Sonntag!!!
 
Liebe Grüße vom Cocolinchen!

Donnerstag, 13. Juli 2017

Strong is sexy - in 60 Tagen zur Form deines Lebens von Mintra Mattison

Momentan findet man in den Buchhandlungen Fitnessbücher über Fitnessbücher. Natürlich strahlen einen auf dem Cover immer wunderschöne, nahezu perfekte Menschen an, die für uns angeblich das Programm haben, mit dem alles besser werden kann! ;-)

Ich selbst interessiere mich immer sehr für diese Ratgeber und habe mir dieses Mal Strong is sexy von Mintra Mattison angesehen.



Ihr Programm ist, so sagt sie selbst, ein Best-of aus den härtesten Workout-Konzepten der Welt. Also Military-Athlete-, Crossfit- und US-Army-Training. Das klingt auf jeden Fall nach einem harten Programm! Aber keine Angst, so schlimm, wie man vielleicht meinen möchte, wird es nicht! ;-)

Mintra Mattison ist Strength und Conditioning Coach und hat damit ihre Berufung gefunden. Vorher arbeitet sie nach dem Absolvieren eines Wirtschaftsstudiums lange Zeit im Marketing. Doch eines Tages macht es "Klick" und sie beschließt etwas zu ändern.
Mittlerweile ist sie ein sehr gefragter Coach und hat schon einige US-Army-Soldaten auf die Special-Force-Ausbildung vorbereitet und trainiert sogar Eishockeyprofis.


Eines steht also fest, es wird zwar nicht unmöglich, aber anstrengend!
Doch Mintra verspricht, dass es sich allein schon lohnt, den inneren Schweinehund mal überwunden zu haben. Denn auch sie betrachtet den Körper nicht nur von Außen, sondern will auch, dass eine gewisse innere Zufriedenheit eintritt.

Im ersten Kapitel geht es daher gleich mit dem Mattison-Spirit los. Ihr Motto: Du kannst mehr, als du denkst!
Sie will erreichen, dass man zum Thema Training eine positive Einstellung entwickelt und es nicht als Feind ansieht! Außerdem erklärt sie, warum Muskeln so wichtig für uns sind. Man erfährt hier einiges über das Krafttraining an sich, aber auch darüber, wie man sich motivieren kann.

Mintra erklärt sehr anschaulich und kommt dabei sehr sympathisch rüber. Sie geht darauf ein, dass jeder Mensch anders ist und andere Bedürfnisse hat.

Weiter geht es mit dem Mattison-Prinzip. Wie entstand ihre Methode, was hat Mintra auf ihrem Weg inspiriert und geprägt? All das erfahrt Ihr in diesem Abschnitt. Ich fand dieses Kapitel sehr spannend. Es ist immer sehr interessant zu erfahren, was Menschen zu dem gemacht hat, was sie sind.

Beim Mattison-Treibstoff geht es ums Essen. Genau das sollte man wirklich nicht unterschätzen, da laut Mintra 70 Prozent des Trainingserfolges auf die Ernährung zurückzuführen sind. Unglaublich, oder?
Es geht um Paleo und Clean Eating und natürlich gibt es auch Rezepte! :-) Shakes und Smoothies, Linsensalat und andere Gerichte.
Hier gab es mir ein bisschen zu wenig Anregung. Dafür, dass die Ernährung den größten Teil des Erfolgs ausmachen soll und man ein 60-Tage-Programm starten möchte, wäre mehr erforderlich. Es geht ja darum, was zu ändern und Menschen anzuleiten, die sich mit dem Thema Ernährung vorher noch nicht so viel auseinandergesetzt haben. Diejenigen müssten sich also noch um Zusatzliteratur kümmern oder im Web suchen.

Das Mattison-Workout enthält nach einer kurzen Einweisung, den Trainingsplan für die nächste Zeit. Die Übungen, oder vielmehr die Mattison-Moves, werden auch nochmal mit Bildern erklärt. Das wurde sehr gut umgesetzt. Aber Ihr kennt ja meine Meinung dazu. Wer noch nie wirklich Sport gemacht hat, sollte doch lieber mal mit einem echten Trainer im Studio solche Übungen durchgehen. Gerade am Anfang fehlt einem das Gefühl für den eigenen Körper noch. Und es wäre sinnlos, die Übungen falsch auszuführen. Sie wirken nicht richtig oder schaden im schlimmsten Fall noch.

Bei den Übungen gab es für mich nicht viel Neues. Ich trainiere aber nun auch schon jahrelang. Für Anfänger sind viele schöne Ideen dabei.

Mein Fazit:
Strong is sexy ist ein sehr ansprechend gestalteter Ratgeber, mit dem man echt was erreichen kann. Man muss sich auf Mintra und ihre Methode einlassen und sich vor allem mit dem ganzen Thema in Ruhe und ernsthaft auseinandersetzen. Mattison weiß es, zu motivieren und findet die richtigen Worte. Sie ist sehr sympathisch und ihr Buch macht sehr viel Spaß!
Mir waren zu wenige Rezepte dabei, ansonsten habe ich aber nichts zu meckern!

Selbst wenn man die 60-Tage nicht komplett durchziehen möchte, ist dieses Buch eine super Anregung. Auch kleine Veränderungen können schon etwas bewirken. Wichtig ist zu erst einmal, das Verstehen!

Außerdem geht es nicht nur um eine Diät, die man einfach nur mal zwischendurch einschiebt, um wieder in die alte Hose zu passen, sondern um eine langzeitige Veränderung!



Strong is sexy
In 60 Tagen zur Form deines Lebens
Mintra Mattison
Ratgeber, Sport
Paperback, Klappenbroschur
Südwest Verlag
ISBN: 978-3-517-09412-0
€ 19,99 [D], € 20,30 [A]

Mehr Infos zum Buch gibt's HIER!


Liebe Grüße vom Cocolinchen!


Mein Exemplar wurden mir freundlicherweise vom Bloggerportal zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!

Sonntag, 9. Juli 2017

Sieben Sachen Sonntag

Es ist wieder Sieben Sachen Sonntag bei GrinseStern! :-)

Na dann, los geht's! :-)



 
Nach dem Frühstück wurde Kuchen gebacken!!! :-)
 
 
Dann wurden auf dem Friedhof Blumen gegossen.
 
 
Bei unserer Runde musste ich gleich ein Foto von der kleinen Entenfamilie machen.
 
 
Diese Erfrischung musste sein! :-) Lecker, lecker! 
 
 
Das Mittagessen ging heute schnell. Resteküche!
 
 
Nachmittags wollte Madame kuscheln.
 
 
Und diesen New York Cheesecake mit Blaubeeren gab es dann auch noch! :-)
 
 
 
Euch allen noch einen schönen Sonntag!!! :-)
 
 
Liebe Grüße vom Cocolinchen und der Madame!
 
 

Donnerstag, 6. Juli 2017

The Girl before - Sie war wie du. Und jetzt ist sie tot. von JP Delaney

Unbedingt lesen!!!


Bildquelle: Bloggerportal


Worum geht's?
Ein neues Haus, ein neues Leben? Jane hofft jedenfalls, dass ihr in Folgate Street 1 ein Neuanfang möglich ist. Das hochmoderne Haus in einem schicken Londoner Viertel war nicht leicht zu bekommen. Es scheint ein Privileg zu sein, darin wohnen zu dürfen. Aber genau das verlangt auch einige Opfer der Bewohnerin. Sie muss vieles über sich und ihre Lebensgewohnheiten preis geben und ist einer ständigen Kontrolle ausgesetzt. Doch das nimmt sie in Kauf. Und dann fühlt sich auch noch der Architekt und Eigentümer des Hauses offensichtlich zu ihr hingezogen. Seine besondere Ausstrahlung wirkt gleich auf die junge Frau. Als sie aber erfährt, dass ihre Vormieterin in diesem Haus tragisch zu Tode gekommen sein soll, schleicht sich ein ungutes Gefühl bei Jane ein. Vor allem, weil diese ihr verblüffend ähnlich gesehen haben muss. Sie beginnt Antworten auf ihre Fragen zu suchen. Doch das ungute Gefühl wird nicht besser, je mehr sie erfährt, denn ihr wird bewusst, dass sie und die Tote fast das gleiche Leben führen. Macht das Jane zum nächsten Opfer?





Meine Meinung:
Unbedingt lesen!!!
The Girl before hat mich wirklich mitgenommen und überrascht. Es war mal etwas ganz anderes. Kein Wunder, dass dieser Thriller in England und den USA bereits ein Bestseller ist.

Aber was genau macht dieses Buch aus?
Zum einen hat mir der Aufbau sehr gut gefallen. Im Wechsel wird aus Janes (Heute) und Emmas (Damals) Sicht erzählt. Man merkt schnell, dass es einige Parallelen gibt, aber auch Unterschiede. Ziemlich zu Beginn scheint alles klar zu sein. Ich befürchtete schon, dass es langweilig werden könnte, aber dann nimmt die Handlung noch eine Wendung.
Teilweise hätte es vielleicht etwas zügiger vorangehen können, dennoch kann ich The Girl before nicht als langatmig bezeichnen. Dieser Thriller hat ein eigenes Tempo und irgendwie ging für mich die ganze Zeit über eine gewisse Faszination von der Geschichte aus. Manches ist so unwirklich und dann doch wieder so brutal real. Das allein empfand ich schon als sehr spannend und mitreißen.
Außerdem werden zwischendurch Fragen gestellt, die wohl auch die Bewohner von Folgate Street 1 beantworten sollen. Es sind oft Gewissensfragen und wenn man sie ganz ehrlich beantwortet, fängt man auch ein wenig an, über sich selbst nachzudenken. So war das bei mir jedenfalls.
Durch diese Fragen ist man irgendwie noch aktiver dabei als Leser. Das macht die Atmosphäre perfekt.
Und genau über die Atmosphäre, die JP Delaney erzeugt, hat mich dieser Thriller auch für sich gewinnen können.
Man hat das reduzierte und perfekt erschaffene Folgate Street 1 -Appartment direkt vor Augen, lebt mit den Protagonisten darin. Die Funktionen des Hauses sind mir unheimlich und ich hoffe nicht, dass sich Edwards Prognose bewahrheitet und wir irgendwann alle so leben werden. Andererseits...wenn ich mir unsere Welt heute ansehe, mit Smartphones, Activity Trackern und dem "intelligenten Wohnen" sind wir alle gar nicht weit davon entfernt. Im Gegenteil. Jeder, der dieses Buch lesen wird, denkt sicher, dass er selbst so nie wohnen könnte, aber tun wir das nicht zum größten Teil längst schon?!?!?!

Die Charaktere der beiden Frauen scheinen anfangs sehr ähnlich zu sein, später lernt man sie aber besser kennen.

Jane ist mir eindeutig sympathischer als Emma.
Jane hat vor ihrem Einzug ein Kind verloren und ist davon noch schwer gezeichnet. Für sie soll Folgate Street 1 ein Neuanfang sein, doch nach den ersten Tagen in ihrer neuen Behausung merkt sie, dass es eine gewisse Vorgeschichte zu der Wohnung geben muss. Ein Fremder legt Blumen nieder, die offenbar für jemanden anders gedacht sind. Dann erfährt sie von dem mysteriösen Tod der Vormieterin und beginnt nachzuforschen. Ihr Verhältnis zu dem Architekten Edward hat etwas Unterkühltes. Man fragt sich, was sie an diesem Kerl bloß findet, doch er scheint ihr eine gewisse Form von Sicherheit zu geben.
Ähnlich muss das auch bei Emma gewesen sein. Auch für sie bedeutet die Wohnung einen Neuanfang und dieser bringt einige Veränderungen mit sich. Ich habe sie lange als Opfer wahrgenommen, doch das ist sie nicht.
Beide Frauen sehen sich sehr ähnlich und beide haben etwas mit Edward. Sie scheinen seinem Typ zu entsprechen und haben die Wohnung wohl auch deswegen bekommen. Er will die totale Kontrolle über alles und jeden. Dabei spielt er mit den Menschen um sich herum.
Er ist ein irrer Perfektionist und sehr zwanghaft. Ich habe ihn als unangenehme und bedrohliche Person empfunden, die mir teilweise schon unheimlich geworden ist. Er strahlt eine Arroganz aus, die manchmal nicht auszuhalten ist und behandelt andere Menschen herablassend. Er hat sich eine eigene Welt geschaffen, was vielleicht durch seine Vergangenheit zu erklären ist.

Ich muss wirklich aufpassen, dass ich Euch nicht zu viel verrate! ;-)

Aber Ihr merkt sicher, dass mir dieser Thriller einfach zu gut gefallen hat.
Dabei hat mich das Ende zum größten Teil nicht einmal überrascht. Und dennoch kann man dem Buch wirklich nicht vorwerfen, dass es vorhersehbar oder langweilig ist. Genau das macht The Girl before wohl auch aus.
Und bevor ich diese Rezension schreiben konnte, musste ich ein paar Tage Abstand gewinnen, denn ich war direkt nach dem Lesen so begeistert, dass ich mir dachte, etwas Distanz könnte vielleicht nicht schaden. Doch meine Meinung hat sich nicht geändert! :-)

Es ist wirklich mal etwas Anderes und man hat das Gefühl bei einem Experiment dabei zu sein. Daher kann ich nur sagen: Unbedingt lesen!!!



The Girl before
Sie war wie du. Und jetzt ist sie tot.
JP Delaney
Thriller
Paperback, Klappenbroschur
Penguin Verlag
ISBN: 978-3-328-10099-7
€ 13,00 [D], € 13,40 [A]

Mehr Infos zu diesem Thriller findet Ihr HIER!


Viele Grüße vom Cocolinchen!


Mein Exemplar wurde mir freundlicherweise vom Bloggerportal zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!

Mittwoch, 5. Juli 2017

Scharfe Hunde von Nicola Förg (Alpen-Krimi)

Ein neuer Alpen-Krimi von Nicola Förg!





Worum geht's?
Die Kommissarinnen Irmi Mangold und Kathi Reindl ermitteln wieder. Drei Tote geben Rätsel auf. Mord oder Suizid? Der Besitzer einer Outdoor-Agentur, ein Camping-Urlauber aus Holland und eine alte, gutbetuchte Dame aus dem Werdenfelser Land werden tot aufgefunden. Die Gemeinsamkeit, mal abgesehen davon, dass sie alle tot sind, sie starben an einer Eisenhutvergiftung.
Bevor Mangold und ihre Kollegin mit den Ermittlungen loslegen können, kippt kurz vor Garmisch ein LKW aus Ungarn um. Beladen mit Käfigen voller Hundewelpen. Das würde die Arbeit der Kommissarin wahrscheinlich nicht berühren, hätte man nicht im Fahrerhaus des LKW die Adresse der toten, älteren Dame gefunden. Wie passt das zusammen?
Mangold und Reindl führen die Ermittlungen in ein gefährliches Milieu, in dem es um viel Geld geht.





Meine Meinung:
Endlich mal wieder ein Alpen-Krimi rund um Mangold und ihre Kollegin Reindl. Das hier ist nicht der erste Fall, den ich von den beiden lese und ich mag sie einfach. Die Charaktere, die Atmosphäre. Es ist diese Mischung aus Spannung und Gemütlichkeit.

Die beiden Kommissarinnen sind mir sehr sympathisch.
Irmi Mangold  ist ein Arbeitstier. Neben ihrem Job gibt es nicht viel Platz für andere Dinge. Ihrer eigenen Aussage nach, hat sie so viele Überstunden, dass sie sofort in Rente gehen könne ;-) . Und das mit  ca. mitte 50.  Äußerlich ist sie eher der gemütliche Typ. Sie schafft es eben auch nicht öfter zum Friseur als zweimal im Jahr, geschweige denn zur Kosmetikerin.
Irmi lebt zusammen mit ihrem Bruder und zwei Katzen auf einem Bauernhof. Beide sind nicht verheiratet, Irmi hat aber einen Freund, der hin und wieder mal vorbeikommt. Manchmal überkommt sie das Gefühl von Einsamkeit. Immer dann, wenn andere wieder von Geburtstagsfeiern und Kommunionen im Kreis der Familie erzählen. All das hat Irmi nicht und genau das wird ihr dann doch bewusst.
Irmi ist eher der burschikose Typ Frau, hat aber ein weiches Herz!

Reindl ist alleinerziehende Mutter einer 16-jährigen Tochter, jünger als Irmi und schlanker ;-). Sie ist eine direkte Person und nennt die Dinge beim Namen. Manches Mal aber vielleicht doch ein wenig zu vorschnell.

Der Fall an sich hat mir gefallen und war auch mal was anderes.
Die drei Toten scheinen anfangs nichts miteinander gemeinsam zu haben.  Nach den Untersuchungen der Leichen steht dann aber fest, dass alle an einer Eisenhutvergiftung gestorben sind.
Die ältere Dame stirbt noch vor den beiden Männern. Aufgrund eines Verdachtes ihres Enkels wird ihre Leiche exhumiert und die Todesursache erneut untersucht. Dabei wird etwas interessantes entdeckt!

Der verunglückte Tiertransporter führt die Ermittlerinnen bis nach Ungarn. In welchem Zusammenhang alles steht, das verrate ich natürlich nicht!

Die Alpen-Krimis gefallen mir sehr, denn sie haben etwas Gemütliches an sich. Nicola Förg hat einen sehr angenehmen Schreibstil, man könnte den Fall einfach so weglesen. Auch gefallen hat mir, dass man auch vom Leben der Kommissarinnen einiges erfährt. Und die Beschreibungen sind sehr gelungen. Detailliert, aber nicht zu ausschweifend. Man bekommt ein genaues Bild von Personen oder der Landschaft. Etwas schwieriger wird es beim Kollegen Sailer. Sein Dialekt ist gewöhnungsbedürftig! ;-) Macht das ganze aber authentisch! :-)
Die Krimis von Nicola Förg lassen sich wirklich sehr gut lesen und dieser Fall hatte auch überraschende Wendungen und Verstrickungen.

Ich freu mich schon auf den nächsten Fall von dem Ermittlerinnen-Duo!


Scharfe Hunde
Nicola Förg
Alpen-Krimi
Pendo Verlag
Paperback
ISBN: 978-3-86612-418-9
€ 15,00 [D], € 15,50

Mehr Infos zum Buch findet Ihr HIER!


Viele Grüße vom Cocolinchen!


Mein Exemplar wurde mir freundlicherweise vom Piper Verlag zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!

Sonntag, 2. Juli 2017

Sieben Sachen Sonntag im Juli

Es ist wieder Sieben Sachen Sonntag bei GrinseStern!

Na dann, los geht's! :-)



 
Nach dem Frühstück zog es mich doch wieder in die Küche! :-)
 
 
Danach gingen wir mit Madame los. Schaut mal, wie groß die Gänse nun schon sind! :-)
 
 
Unterwegs kamen ein paar Tröpfchen Regen vom Himmel und schon wollte Madame nicht weiter! :D Bleibt einfach mittendrin stehen. Da waren wieder Überredenskünste gefragt. ;-)
 
 
Nach der Runde gab es für die Kleine dann eine Belohnung! :-)
 
 
Meine Belohnung konnte ich selbst ernten! :-) Die erste reife Tomate! :-) Und eine Erdbeere gab es auch noch (Bonus-Bild)
 
 
Heute Nachmittag wurde der Grömitz-Becher zum ersten Mal benutzt. Dazu gab es einen Muffin mit Schokostückchen! :-)
 
 
Und jetzt habe ich es mir gemütlich gemacht. Die Wärmflasche mit Echtfellbezug tut richtig gut! ;-)
 


Euch allen einen schönen Sonntag!!!

Liebe Grüße vom Cocolinchen! :-)

Mittwoch, 28. Juni 2017

Ausflug in den Zoo-Park Arche Noah Grömitz/ Ostsee

Wir haben heute mal wieder den Zoo Arche Noah in Grömitz besucht und waren begeistert!!! Seit meinem ersten Besuch vor mehr als 20 Jahren hat sich einiges geändert! In den letzten Jahren waren wir zwar immer mal wieder da, aber es gibt ständig etwas Neues zu entdecken. 
Mein absolutes Highlight ist das große Schimpansenhaus. :-)

Aber kommt doch einfach mal mit auf einen kleinen Rundgang durch den Zoo!

 


Für uns ging die Tour mit der begehbaren Haustieranlage los. Dort findet Ihr unter anderem Ziegen und Lamas. "Mutige" ;-) können das Gehege betreten, die Tiere streicheln und füttern.

 
Diesem Kerl kann man so nah leider nicht kommen. ;-) Mir gefallen die Waschbären ja sehr. Sie haben so niedliche Gesichter!
 
 
Meine absoluten Lieblinge sind aber die Schimpansen, die sich auf einer 400m² großen Fläche austoben dürfen. Das große Schimpansenhaus und die Anlage drum herum gibt es seit 2010.
 
 
 
 
 
Bei den Schimpansen hat es vor einiger Zeit Nachwuchs gegeben und den hätte ich heute am liebsten mitgenommen. ;-) Ist das Äffchen nicht zuckersüß!?! :-)
 
 
Es macht wirklich sehr viel Spaß dem kleinen Kerlchen beim Spielen zuzusehen.
 
 
Klettern kann der Mini-Schimpanse schon sehr gut! :-)
 
 
Das Affenhaus ist wirklich sehr schön gestaltet. Nicht nur für die Bewohner, sondern auch für die Besucher. Es gibt einige Stellen von denen aus man die Tiere sehr gut beobachten kann. 
 
 
Der Zoo ist über 10ha groß und wirklich mit sehr viel Liebe zum Detail gestaltet. Es ist, als würde man sich in einer anderen Welt aufhalten. Man kann richtig eintauchen. Überall schöne Pflanzen und Ecken, in denen man eine kleine Pause einlegen kann. Und auch am Rande der Hauptattraktionen gibt es jede Menge zu entdecken, wie zum Beispiel die Frösche im Teich rund um den Kletterpark der Schimpansen.
 
 
 
 
 
Und inmitten dieser Idylle kann man auch den ein oder anderen Snack genießen. Achtung vor den Spatzen!!! Die sind ganz schön mutig und dreist! ;-) Sie gehen sogar so weit, dass sie die Pommes direkt vom Teller klauen! ;-)
 
 
Im Holzhaus-Café bekommt Ihr Getränke und Klassiker, wie Pommes, Burger und Co, Eis und Kuchen. Wir haben es uns im Garten gemütlich gemacht. Allein auf diesem Platz hätte ich Ewigkeiten entspannen können.
 

Nach einer kleinen Stärkung ging es weiter, denn es gibt einige Tiere zu entdecken und viele von ihnen haben gerade Nachwuchs bekommen.
 
 
 
 
Wer möchte, kann auch zu den Fütterungszeiten bei den Gehegen vorbeischauen, zum Beispiel bei den Seehunden.
 
 
Und für Kinder gibt es jede Menge Gelegenheiten sich auszutoben. Die Spielplätze sind wirklich schön gestaltet und fügen sich sehr gut in das Gesamtbild ein! Es passt eben einfach alles zusammen. 
 

 
Ihr seht also, in diesem wunderschönen Zoo kann man sehr viel Zeit verbringen und einiges entdecken! Der Ausflug dorthin ist wie ein kleiner Urlaub!
 
Schaut doch einfach mal vorbei, wenn Ihr das nächste Mal in der Nähe seid!
 
Mehr Infos zu Eintrittspreisen, Öffnungszeiten und mehr findet Ihr auf der HOMEPAGE!
 

 
Liebe Grüße vom Cocolinchen!